APA

Die Aromatherapie, die ich anbiete, nennt sich Animal PsychAromatica (APA) und ist ein von Nayana Morag entwickeltes, ganzheitliches Wellness- und Gesundheits-System für Tiere, das die Anwendung von ätherischen Ölen, Trägerölen und anderen schönen Dingen für Tiere, die Fünf- Elemente-Lehre und die Tierpsychologie miteinander verbindet, um die Gesundheit unserer Tiere zu stärken und den Stresslevel zu senken.

Die Säulen der APA sind:

  • Ätherische Öle), Hydrolate (Pflanzenwässer), Trägeröle (fette Pflanzenöle)
  • angewandte Zoopharmakognosie (Selbstmedikation)
  • die Fünf-Elemente-Lehre aus der Traditionellen Chinesischen Medizin
  • weniger Stress durch artgerechtere Haltung und Fütterung
  • Tierpsychologie – das Verständnis für das Verhalten unserer Tiere

APA ist leicht zu verstehen, angenehm anzuwenden und hochwirksam. Es ist für Säugetiere und Vögel geeignet. Besonders schön finde ich, dass APA eine sehr gute Möglichkeit ist, Tieren zu helfen, die sich nicht gern anfassen lassen, weil sie erst wenig gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben (viele Tierschutztiere) oder einfach nicht handzahm sind (viele Vögel, Meerschweinchen).

Mit APA muss ich Tieren keine Behandlung aufzwingen, sie kommen zu mir, weil sie neugierig auf die Gerüche der Öle sind. Sie interagieren mit den Ölen, wie es für sie selbst richtig ist. Sie können also nichts falsch machen, es gibt keine Erwartungen, die sie erfüllen müssen. Dadurch ist die Atmosphäre entspannt,  freundlich und stressfrei – und es duftet auch noch gut.

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Ätherische Öle, Hydrolate, Trägeröle

Ätherische Öle werden in Öldrüsen von Pflanzen gebildet und an verschiedenen Stellen innerhalb der Pflanze gelagert. Sie befinden sich in Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen, Rinden oder im Holz.

Sie haben verschiedene Aufgaben, zum Beispiel Insekten zur Bestäubung anzulocken, Schädlinge und Pflanzenfresser fernzuhalten, die Pflanze vor Bakterien und Pilzen zu schützen, der Pflanze zu helfen, Wunden zu schließen (in Baumharzen enthaltene ätherische Öle) oder zu verhindern, dass andere Pflanzen in unmittelbarer Nähe wachsen.

Ätherische Öle werden hauptsächlich durch Wasserdampfdestillation, Extraktion oder Auspressen der Pflanzen oder der Pflanzenteile gewonnen.

Hydrolate entstehen bei der Wasserdampfdestillation von ätherischen Ölen. Sie wirken sehr sanft. Ich verwende sie vor allem, wenn ich ein Gel herstelle.

Trägeröle dienen dazu, Ätherische Öle zu verdünnen und ihre Wirkung zu unterstützen. Besonders beliebt sind Sonnenblumenöl, Johanniskrautöl, Ringelblumenöl oder Hanfsamenöl.

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Angewandte Zoopharmakognosie

– was für ein Begriff. Er bedeutet Selbstmedikation. Tiere nehmen bestimmte Dinge zu sich, die eigentlich nicht zu ihrer normalen Nahrung gehören, um sich selbst zu helfen, wenn es ihnen nicht gut geht.

Tiere, die in Menschenobhut leben, haben dazu oft keine Möglichkeit. Manchmal werden sie sogar bestraft, wenn sie etwas fressen, das uns nicht gefällt – Kot, Holz, Erde. Das verursacht zusätzlichen Stress, der dazu führt, dass es ihnen noch schlechter geht.

Nun kann ich nicht jedem Tier, dem es nicht so gut geht, alle meine Öle anbieten, damit es sich eins oder mehrere aussuchen kann. Darum treffe ich eine Vorauswahl und entscheide dann nach verschiedenen Kriterien, welche Öle passen. Diese Öle biete ich dem Tier an und es entscheidet selbst, was es mit den einzelnen Ölen machen möchte. Es kann inhalieren, das Öl von meiner Hand schlecken oder mich auffordern, ihm das Öl auf eine schmerzende Körperstelle aufzutragen. Und das Tier entscheidet, wie lange es die Öle nehmen möchte.

So geben wir ihm ein Stück Selbstbestimmung zurück. Das ist gut für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Tieres und stärkt die Mensch-Tier-Beziehung.

Thyra

Die Fünf-Elemente-Lehre

Die Fünf- Elemente-Lehre ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese Lehre ist eigentlich relativ einfach – schließlich beruht sie auf der wohl ältesten Betrachtungsweise der Natur. Wir haben aber gelernt, völlig anders zu denken und deshalb fällt es uns oft schwer,  diese Lehre zu verstehen.

Die fünf Elemente sind Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Sie sind über den Ernährungs- und den Kontrollzyklus miteinander verbunden. So nimmt jedes Element Einfluss auf alle anderen Elemente.

Jedem Element sind nicht nur bestimmte Organe und Meridiane zugeordnet, es steht auch für eine Jahreszeit, eine Tageszeit, ein Klima, ein Sinnesorgan, ein Gewebe, eine Emotion, eine Farbe…

Ist ein ansonsten ruhiger, ausgeglichener Hund plötzlich sehr schreckhaft, ist das Element Wasser zu stark, denn Schreckhaftigkeit gehört zum Wasser.  Als APA-Therapeutin kann ich nun Öle aussuchen, die einen Bezug zum Element Wasser haben und das Element so wieder ausgleichen.

Weniger Stress durch artgerechtere Haltung und Fütterung

Unsere Haustiere sind nahezu komplett von uns abhängig. Sie  essen, was wir ihnen vorsetzen, sie haben so viele Kontakte zu Artgenossen, wie wir erlauben, sie bewegen sich so viel, wie wir ihnen zugestehen, sie leben da, wo wir wollen. Und manchmal ist das, was wir ihnen bieten, ganz schön wenig.

Nun kann nicht jedes Pferd in einem Paddock-Trail leben, nicht jeder Husky kann Schlitten ziehen, nicht jeder Border Collie Schafe hüten, aber das muss auch nicht sein. Oft reicht schon ein bisschen Fantasie und man kann mit wenig Aufwand die Haltung des Tieres verbessern und den Stress, den es durch die bisherige Haltung hatte, verringern.

Auch die Fütterung lässt sich oft schon mit kleinen Veränderungen deutlich verbessern.

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Tierpsychologie – das Verständnis für das Verhalten unserer Tiere

Manchmal sieht man als Tierhalter Probleme, wo gar keine sind. Manches, das uns komisch erscheint, ist in Wirklichkeit ganz normales Verhalten. Und manchmal hilft es, schwierige Verhaltensweisen einfach von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Wenn wir sagen: „Fahr vorsichtig!“, kann das natürlich als Kritik aufgefasst werden – „Du fährst mir zu unvorsichtig, zu aggressiv, fahr langsamer, pass besser auf, überschätz dich nicht.“ Es heißt aber auch: „Pass auf dich auf, ich möchte nämlich, dass du zu mir zurückkommst, weil du mir wichtig bist.“

Wenn ein Tier Trennungsangst hat und in unserer Abwesenheit Stühle annagt, ist das natürlich ärgerlich, nicht zuletzt, weil die Stühle schließlich auch Geld gekostet haben. Unser Tier macht das aber nicht, um uns zu kontrollieren und schon gar nicht, um uns zu ärgern, sondern weil es ihm schwer fällt, allein zu sein und es einfach nur möchte, dass wir zu im zurückkommen, weil wir ihm wichtig sind. Haben wir Verständnis für dieses Verhalten, können wir anders – besser – reagieren und ihm helfen, diese Trennungsangst zu überwinden.

APA in der Praxis

Und wie funktioniert das jetzt alles zusammen? Was hat dein Tier davon, dass ich APA mache? So lange du nichts machst, gar nichts. Wenn du dich bei mir meldest, vereinbaren wir zwei Termine.

Beim ersten Termin, der ungefähr eine halbe Stunde dauert, sehe ich mir dein Tier an, gucke, wie es sich bewegt, wie es sich benimmt, mache mir einfach ein Bild von ihm. Und ich stelle dir gefühlte 100 Fragen zum Leben deines Tieres.

Die Antworten auf die vielen Fragen werte ich dann zu Hause aus. Außerdem stelle ich fest, welche Meridiane eine Blockade haben und wähle die passenden Öle für dein Tier aus. Auch das dauert mindestens eine halbe Stunde – aber nur für mich.

Beim zweiten Termin zeige ich dir, wie du deinem Tier die Öle anbietest und erkläre dir, wie du die Reaktionen deines Tieres deutest. Du bekommst einen Bericht, in dem ich alles steht, was ich herausgefunden habe, und eine Liste, in die du einträgst, wann du deinem Tier die Öle angeboten hast und wie es reagiert hat. Dieser Termin dauert ungefähr eine viertel Stunde.

In den nächsten bis zu 14 Tagen bietest du deinem Tier nun ein oder zwei Mal täglich die Öle an, schreibst die Reaktionen auf und meldest dich, wenn dir etwas unklar ist. Erklärt dein Tier die Behandlung für beendet, sagst du mir Bescheid und ich gucke, ob die Meridiane jetzt ausgeglichen sind oder ob noch Blockaden bestehen, die wir mit weiteren Ölen lösen können.

Ist der Zettel voll, dein Tier möchte aber weiterhin die Öle nehmen, gucke ich auch noch mal kurz auf die Meridiane und gebe dir, wenn sich nichts verändert hat, einfach einen weiteren Zettel.

Wenn dir das gefällt und du das gern mal ausprobieren möchtest, melde dich gern gleich hier.