Zoltans Blog

Römö

Meine Menschen sagen, wir machen Urlaub auf Römö. Urlaub? Römö? Was ist das?

Meine Menschen haben sich schon ein paar Tage komisch verhalten. Sie haben Sachen merkwürdig im Wohnzimmer zusammengestellt, andere Sachen aus Schränken genommen und in Taschen gepackt, mein Futter abgemessen und in kleine Beutel gepackt… Schließlich haben sie alles ins Auto gebracht, mich auch, aber die Vögel nicht, und sind losgefahren.

Ein paar Stunden später sind wir über einen Damm gefahren, der mitten durch das Meer führt. Wir haben angehalten und es war ganz schön windig. Es roch auch ganz anders als zu Hause, viel salziger. Als wir auf der anderen Seite ankamen, hat meine AdopTante sich gefreut und gesagt, jetzt sind wir auf Römö, hier machen wir Urlaub. Schließlich ist sie mit uns zu einem kleinen Haus gefahren und hat gesagt, hier wohnen wir jetzt – zwei ganze Wochen lang! Obwohl dieses kleine Haus ganz anders riecht als unser Zuhause, wohnen wir hier… Sie haben alle Sachen in das Haus gebracht, auch mein Bett und meine Decken und Näpfe. Das ist schon alles sehr komisch. Aber wenn meine Menschen meinen, wir wohnen jetzt hier, dann ist das so, dann mache ich mit.

Kurz nachdem sie alles eingeräumt hatten, sind sie mit mir rausgegangen. Das war spannend – es roch nach ganz vielen anderen Hunden und immer noch salzig. Sie haben mir den breiten Strand und das Meer gezeigt. Das war cool.

Das war vorgestern. Da war es schon ziemlich spät und weil die Fahr viel länger gedauert hat, als meine Menschen dachten, waren wir alle etwas kaputt.

Gestern war ganz tolles Wetter. Die Sonne schien und meine Menschen waren richtig glücklich. Wir waren ganz lange am Strand. Der ist sehr breit und ganz flach und fest – da komme ich mit dem Rolli richtig gut klar. Dieser Strand heißt Lakolk-Strand. Wir wohnen nämlich in Lakolk, einer Ferienhaussiedlung im Westen von Römö. Hier gibt es auch einen Campingplatz, ein paar Läden, Restaurants – keine Ahnung, was das alles ist. Aber der Strand ist echt cool.

Heute waren wir auch am Strand. Um dahin zu kommen, muss man über die Dünen klettern. Anfangs fand ich die ganz schön hoch. Aber heute kannte ich das schon und fand es auch gar nicht mehr schlimm. Man wächst ja mit seinen Aufgaben…

Hier sind ein paar Fotos, damit ihr euch ein bisschen vorstellen könnt, wie es hier ist.

Meine AdopTante und ich
Sonne, Strand, Meer – und ich mit meinem Rolli 🙂
Hm, wonach riecht das hier?
Hm, schon merkwürdig, dieses Meer…
Die hätten bestimmt auch gut geschmeckt, aber sie sind so schnell…
Komische Vögel
Der Dünenübergang

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