Zoltan - Leben mit Hund

Osterüberraschung

Ostersonntag gab es eine Osterüberraschung für mich. Ich stand mal wieder mit Zoltan vorm Haus. Er war im Tragegurt und musste gerade mal gucken, ob auf der Straße alles in Ordnung ist, als Frau S. vorbeikam.

Frau S. ist Ärztin. Sie hat Pferde und Hunde und fragte natürlich, was denn mit Zoltan passiert sei. Ich erzählte ihr, dass durch den Schuss wohl der Nerv kaputt sei, der macht, dass der Hund die Hinterbeine nach vorn bewegen kann.

Wir waren ja bei mehreren Tierärzten und keiner konnte uns so richtig helfen. Mit APM komme ich auch nicht wirklich weiter. Die Physiotherapie tut Zoltan zwar gut, aber richtige Fortschritte sehe ich nicht.

Und dann sagte Frau S. etwas, das fast zu schön war um wahr zu sein: Bei Menschen kann man erst nach zwei Jahren sagen, ob ein Nerv verheilt oder nicht. So lange kann es dauern, bis er sich regeneriert. Bei Hunden sind Nerven, Muskeln und Knochen ja auch nicht anders aufgebaut als bei uns. Vitamin B12 sei wichtig und bei Menschen würde man mit Reizstrom arbeiten. Von einem Unterwasserlaufband für Hunde hatte sie noch nichts gehört, fand aber gut, dass wir diese Therapie machen.

Was für eine tolle Osterüberraschung. Nun geht es mir wieder besser. Vielleicht wird es ja doch noch…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.