Zoltans Blog

Ein anständiger Hund…

braucht einen eigenen Blog. Jeder Hund, der was auf sich hält, hat einen. Und ich bin jetzt alt genug, ich will jetzt auch einen.

Ich bin Zoltan, ein Cypriot Husky. Die Menschen sage, ich wäre ein Siberian Husky oder ein Mix, weil ich so klein bin. Aber wie soll das denn gehen? Ich komme doch nicht aus Sibirien sondern aus Zypern, also bin ich ja wohl ein Cypriot Husky.

Ich bin ungefähr 18 Monate alt – so ganz genau weiß ich das nicht und meine Menschen wissen das auch nicht. An mein erstes halbes Jahr kann ich mich nicht so gut erinnern – schließlich war ich da  noch ziemlich klein.

Ich glaube, ich habe auf einem Bauernhof in Peyia gelebt. Da waren noch viele andere Hunde. Und Menschen, aber die waren nicht alle nett. Einer wollte mich sogar umbringen. So genau habe ich das nicht mitbekommen. Ich weiß nur, dass es mir ganz schlecht ging. Aber dann hat mich eine Frau gefunden. Ich kam erst in ein Hundekrankenhaus und dann in eine liebe Familie, in der ich sogar zwei große Brüder hatte.

Als ich acht Monate alt war, zog ich nach Deutschland – okay, das war nicht ganz freiwillig. Aber nun bin ich hier und sooo schlecht ist es auch wieder nicht. Ich lebe mit meiner Adop-Tante und ihrem eigenen Welpen in einer schönen Wohnung. Ok, eigentlich ist er schon ein Jung-Mensch. Ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass er ein Mensch ist, obwohl die Adop-Tante manchmal sagt, sie hat zwei Puber-Tiere.

Unter uns wohnt noch so eine Menschin. Manchmal kommt sie in unsere Wohnung und dann darf sie sogar in unsere Küche, obwohl da doch unsere Futtervorräte sind. Ich finde das ja nicht gut, aber meine Adop-Tante und der Jung-Mensch sagen da nichts zu.

Ja, und dann wohnen hier noch acht Vögel – die sehen echt lecker aus. Manchmal flattern sie so unbeholfen rum, dass ich bestimmt einen fangen könnte. Aber meine Adop-Tante will das nicht. Die will die Vögel bestimmt selbst essen.

Apropos essen – Ihr ahnt es nicht, wie dusselig sich diese Menschen anstellen können. Sie können nichts riechen, keine Mäuse, keine läufigen Hündinnen, keine fremden Rüden, gar nichts! Und sie sind so laut, dass jede Maus längst weg ist, wenn sie endlich nah genug dran sind. Und sie sind so langsam – ich glaube, jede Maus ist schon längst drei Löcher weiter, bis sie sich mal endlich bewegt haben. Sie würden es ganz bestimmt nie schaffen, eine Maus zu fangen – oder ein anderes leckeres Tier.

Aber irgendwie schaffen sie es doch, dass in meinem Napf immer leckeres Essen ist. Sie haben so einen komischen kalten Schrank, in dem ganz viel Fleisch ist. Keine Ahnung, wie sie das machen.

Hören können sie auch nicht so gut, also mache ich das jetzt. Ich höre immer, wenn jemand kommt, und sage dann schon mal Bescheid. Schließlich müssen ja alle in der Familie informiert sein.

Was gibt es noch über mich zu erzählen? Vieles, aber jetzt muss ich erst mal schlafen. Ich schlafe nämlich gern und viel.

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