2025 – Mein erstes Mal – in vielfacher Hinsicht.


Ich war zum ersten Mal auf einer Demo, organisiert vom CSD Hannover, für Demokratie und gegen Rechts. Und ich war zum ersten Mal auf einem CSD, auch in Hannover.
Ich hatte mein erstes Shooting – ein Fashion Shooting mit Jan (@jan.kempe.private) in der Aegidienkirche in Hannover. Es war ein aufregender Tag, das Shooting war super und hinterher haben wir noch ewig gequatscht.


Und ich hatte mein erstes Aktshooting – mit Ingo (@darrydorson), der so locker damit umgegangen ist, dass es völlig ok war, selbst als plötzlich Spaziergänger in „unserem“ Wald auftauchten.
Ich habe Selbstportraits gemacht und gelernt, mich freier und selbstbewusster vor der Kamera zu bewegen und mich so zu zeigen, wie ich bin.


Ich habe zum ersten Mal an einem Lauf teilgenommen – dem Run4Respect gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte. Es ging 4,3 km durch die Innenstadt Hannovers – und ich hab’s geschafft!
Und ich war zum ersten Mal bei einem Psychologen, fand das Gespräch schwierig, habe aber mit der Diagnose (Sozialphobie und leichte Depression) gerechnet. Ich bin froh, dass ich das jetzt weiß und daran arbeiten kann.


Alle diese ersten Male waren schwierig. Vieles war nicht perfekt, ich habe Fehler gemacht, hatte Angst, musste mich überwinden. Aber ich habe es geschafft. Ich habe gelernt, mich darauf einzulassen und es einfach zu machen.
Und ich habe gelernt, dass es wichtiger ist, authentisch zu sein, als anderen gefallen zu wollen oder ihre Anerkennung zu gewinnen – selbst, wenn ich jemanden sehr bewundere und mir seine Anerkennung viel bedeuten würde.

