Zeitgeschehen

Das Auto ist tot, lang lebe das Auto…

Am 24. November brach mein Auto, mein toller, geliebter Volvo Snörre, vor der Garage zusammen – na ja, nicht wirklich, der Motor ging aus, ohne dass ich was gemacht hätte. Ich hatte ja Autos, die ständig irgendwo rumstanden, weil sie gerade mal keine Lust hatte, aber so was hat Snörre nie gemacht. 

Snörre hat mich immer brav überall hingebracht, egal, ob es schneite, regnete, die Sonne brannte. Selbst durch ein kleines Landunter hat er mich brav nach Westerwarft gebracht.

Und nun war der Motor aus. Das kam mir schon sehr merkwürdig vor, also habe ich meine Familie gebeten, mir zu helfen, ihn in die Garage zu schieben. Da habe ich dann festgestellt, dass der Motor nicht mehr wirklich viel Öl hatte. Da konnte ich weder osteopathisch noch energetisch etwas tun. Also bin ich mit dem Fahrrad zur nächstgelegenen Tankstelle geradelt, habe ein paar Liter Öl gekauft und Snörre damit gefüttert.

Er sprang dann auch brav wieder an, klang aber sehr ungesund, also habe ich ihn schnell wieder ausgemacht und einen guten Freund gefragt, der sich mit Autos auskennt. Beim „Probehören“ ging der Motor dann wieder aus.

Die Diagnostik zog sich eine Weile hin, weil erst mal mein Sohn Geburtstag hatte und ich auch gar nicht wirklich wissen wollte, dass mein Auto – nun ja – tot war, sozusagen.

Aber es half nichts, er war es. Und ich hatte so gar keinen Plan, was ich denn nun wohl für ein Auto wollen könnte. Schließlich schlug ein anderer guter Freund einen Skoda Roomster vor, weil seine Freundin sich gerade einen zugelegt hatte und den ganz gut fand. Ich hatte keine Ahnung, was das denn überhaupt für ein Auto sein sollte und musste googlen.

Die Fotos , die mir daraufhin angezeigt wurden, fand ich schon sehr schön. Besonders gut fand ich die großen Fenster, besonders hinten an den Seiten.

Nach einigem Suchen fand ich tatsächlich einen Roomster, der mir gefiel. Er musste ja verschiedene Bedingungen erfüllen und dabei auch noch ein halbwegs akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

Der Kleine stand in Stadhagen. Die Probefahrt war sehr überzeugend. Auch Benny war sofort verliebt. Gerade vier Jahre alt, 65.000 km gelaufen, 86 PS, ein Leasing-Rückläufer, sehr gepflegt, haben will!!! So einfach war es dann aber nicht, weil der Fahrzeugbrief bei der Bank war und Weihnachten vor der Tür stand.

Am 8. Januar war es dann so weit: Snörre wurde vom Autohaus abgeholt, ich durfte mitfahren und Little Dragon abholen. Das war kein schönes Gefühl, Snörre da so stehen zu lassen – aber darüber hätte ich mir wohl vorher mal Gedanken machen sollen.

Little Dragon hat seinen Namen übrigens von der Band, die gerade lief, als ich zum ersten Mal den Motor angemacht habe: Imagine Dragons. Ja, ja, ich habe einen Knall. Macht aber nichts, ich fühle mich wohl damit 🙂

Snörre, vielen Dank für acht gemeinsame Jahre, in denen wir viel zusammen erlebt haben.

Dragon, auf gute Zusammenarbeit!

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