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Ihr Pferd steht immer noch mit der Decke in der Box, weil es niemanden (mehr) an sich heranlässt? Ihr Hund verkriecht sich in der hintersten Ecke Ihrer Wohnung, hat vor allem Angst, traut sich nicht mehr heraus? Ihr Pferd lahmt schon wieder? Ihr Hund leckt sich ständig die Pfoten? Ihr Huhn hört nicht auf zu brüten? Ihr Kaninchen hat (ständig) Schnupfen? Ihr Tier ist gestresst, Sie sind gestresst? Sie haben ein ganz anderes Problem mit Ihrem Tier, das hier nicht genannt wurde? Eigentlich geht es Ihrem Tier gut, aber hier und da zwickt es dann doch? Ihr Tier ist eigentlich ganz lieb, aber dann wieder…

Warum ist das so? Warum macht er/sie das? Warum passiert das immer wieder?

Hilfe für gestresste Tiere

Ja, man kann bei einem bestimmten Problem einfach ein bestimmtes ätherisches Öl geben. Das ändert nichts an der Gesamtsituation, ist manchmal aber völlig ausreichend. Bei anderen Tieren in anderen Situationen ist es, quasi als Türöffner, ebenfalls sinnvoll. Oft ist es aber sinnvoller, ganzheitlich an das Problem heranzugehen.

Deshalb besteht meine Hilfe für gestresste Tiere aus fünf Säulen, die auf dem Aromatherapie-System von Nayana Morag, Animal PsychAromatica (APA) beruhen. Diese Säulen sind:

  • Tierpsychologie – das Verständnis für das Verhalten unserer Tiere
  • TCM/APM – die Fünf-Elemente-Lehre aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), bei mir etwas ergänzt um die Akupunkt-Massage nach Penzel (APM)
  • Stressreduktion – weniger Stress durch artgerechtere Haltung und Fütterung
  • Angewandte Zoopharmakognosie – weil Tiere wissen, was sie brauchen
  • Aromatherapie – Ätherische Öle, Hydrolate (Pflanzenwässer), Trägeröle (fette Pflanzenöle)
Tierpsychologie – das Verständnis für das Verhalten unserer Tiere

Manchmal sieht man als Tierhalter Probleme, wo gar keine sind. Manches, das uns komisch erscheint, ist in Wirklichkeit ganz normales Verhalten. Manches ist zwar normal, erschwert aber das Leben in unserer Gesellschaft, teilweise sogar erheblich, weil es einfach unerwünscht oder sogar absolut nicht akzeptabel ist.

Manches Verhalten ist wirklich schwierig. Manchmal weiß man einfach nicht weiter. Meistens hilft es schon ein bisschen, diese schwierigen Verhaltensweisen einfach von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Wenn wir sagen: „Fahr vorsichtig!“, kann das natürlich als Kritik aufgefasst werden – „Du fährst mir zu unvorsichtig, zu aggressiv, fahr langsamer, pass besser auf, überschätz dich nicht.“ Es heißt aber auch: „Pass auf dich auf, ich möchte, dass du zu mir zurückkommst, weil du mir wichtig bist.“

Wenn ein Hund Trennungsangst hat und in unserer Abwesenheit Stühle annagt, ist das natürlich ärgerlich, nicht zuletzt, weil die Stühle schließlich auch Geld gekostet haben. Unser Hund macht das aber nicht, um uns zu kontrollieren und schon gar nicht, um uns zu ärgern, sondern weil es ihm schwer fällt, allein zu sein und er einfach nur möchte, dass wir zu im zurückkommen, weil wir ihm wichtig sind. Haben wir Verständnis für dieses Verhalten, können wir anders – besser – reagieren und ihm helfen, diese Trennungsangst zu überwinden.

Verstehen wir das Verhalten unseres Tieres, nehmen wir schon eine Menge Stress aus der Situation und können uns etwas entspannter an die Lösung des Problem machen.

TCM/APM – Die Fünf-Elemente-Lehre

Auch hierbei geht es darum, das Verhalten oder die Probleme unserer Tiere besser einordnen und verstehen zu können – und darum, die richtigen ätherischen Öle zu finden, um es zu unterstützen.

Ein Metall-Pferd lernt anders als ein Holz-Pferd. Hatte ich immer Metall-Pferde, frage ich mich möglicherweise, warum das blöde neue Pferd nicht versteht, was ich von ihm will. Die Antwort ist ganz einfach: weil es als Holz-Pferd eben anders lernt als die Metall-Pferde. Ein Erd-Hund geht anders mit neuen Situationen um als ein Feuer-Hund. Wenn ich das weiß, fällt es mir leichter, das Verhalten meines Tieres zu akzeptieren und mich darauf einzustellen – es macht das schließlich nicht, weil es blöd ist oder weil ich etwas falsch mache, sondern weil es eben einfach zu einem bestimmten Element gehört.

Die Fünf- Elemente-Lehre ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese Lehre ist eigentlich relativ einfach – schließlich beruht sie auf der wohl ältesten Betrachtungsweise der Natur. Wir haben aber gelernt, völlig anders zu denken und deshalb fällt es uns oft schwer,  diese Lehre zu verstehen.

Die fünf Elemente sind Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Sie sind über den Ernährungs- und den Kontrollzyklus miteinander verbunden. So nimmt jedes Element Einfluss auf alle anderen Elemente und wird von allen anderen Elementen beeinflusst.

Jedem Element sind nicht nur bestimmte Organe und Meridiane zugeordnet, es steht auch für eine Jahreszeit, eine Tageszeit, ein Klima, ein Sinnesorgan, ein Gewebe, eine Emotion, eine Farbe…

Normalerweise sind die Elemente im Gleichgewicht, jedes ist genau so stark wie die anderen. Dann ist es schwierig, zu sagen, zu welchem Element ein Tier gehört. Bei den meisten Tieren sticht aber ein Element ein wenig hervor, so dass man sagen kann, das Element dieses Tiere ist zum Beispiel Erde oder Feuer. Diese Betrachtungsweise hilft, das Tier ein wenig einzuordnen und seinen Bedürfnissen entsprechend mit ihm umzugehen.

Wird ein Element zu stark oder zu schwach, verliert das System sein Gleichgewicht, es kommt zu Verhaltensauffälligkeiten oder Krankheiten. und diese äußern sich auch wieder abhängig vom jeweiligen Element. Ist zum Beispiel ein ansonsten ruhiger, ausgeglichener Hund plötzlich sehr schreckhaft, ist das Element Wasser zu stark, denn Schreckhaftigkeit gehört zum Wasser. Als APA-Therapeutin kann ich nun Öle aussuchen, die einen Bezug zum jeweiligen Element des Tieres haben und das Element so wieder ausgleichen.

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Stressreduktion – weniger Stress durch artgerechtere Haltung und Fütterung

Manchmal reicht es nicht, unser Tier besser verstehen und einordnen zu können, manchmal müssen wir mehr ändern.

Unsere Haustiere sind nahezu komplett von uns abhängig. Sie essen, was wir ihnen vorsetzen, sie haben so viele Kontakte zu Artgenossen, wie wir erlauben, sie bewegen sich so viel, wie wir ihnen zugestehen, sie leben da, wo wir wollen. Und manchmal ist das, was wir ihnen bieten, ganz schön wenig.

Nun kann nicht jedes Pferd in einem Paddock-Trail leben, nicht jeder Husky kann Schlitten ziehen, nicht jeder Border Collie Schafe hüten, aber das muss auch nicht sein. Oft reicht schon ein bisschen Fantasie und man kann mit wenig Aufwand die Haltung des Tieres verbessern und den Stress, den es durch die bisherige Haltung hatte, verringern.

Auch die Fütterung lässt sich oft schon mit kleinen Veränderungen deutlich verbessern.

Es gibt eine Werbung, in der eine Frau davon berichtet, dass sie viel um die Ohren hat, aber was sie vor allem stört, sind ihre Ohrgeräusche, sagt sie. Glücklicherweise entdeckt sie dann ein Mittel dagegen – viel um die Ohren hat sie immer noch, aber ihre Ohrgeräusche hat sie nun besser im Griff, sagt sie. Wirklich? Ist das so? Die Ohrgeräusche sind ein Zeichen von Stress. Und der geht so ja nicht weg.

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Angewandte Zoopharmakognosie – weil Tiere wissen, was sie brauchen

Zoopharmakognosie – was für ein Begriff. Er bedeutet Selbstmedikation. Tiere nehmen bestimmte Dinge zu sich, die eigentlich nicht zu ihrer normalen Nahrung gehören, um sich selbst zu helfen, wenn es ihnen nicht gut geht.

Tiere, die in Menschenobhut leben, haben dazu oft keine Möglichkeit. Manchmal werden sie sogar bestraft, wenn sie etwas fressen, das uns nicht gefällt – Kot, Holz, Erde. Das verursacht zusätzlichen Stress, der dazu führt, dass es ihnen noch schlechter geht.

Nun kann ich nicht jedem Tier, dem es nicht so gut geht, alle meine Öle anbieten, damit es sich eins oder mehrere aussuchen kann. Darum treffe ich eine Vorauswahl und entscheide dann nach verschiedenen Kriterien, welche Öle passen. Diese Öle biete ich dem Tier an und es entscheidet selbst, was es mit den einzelnen Ölen machen möchte. Es kann inhalieren, das Öl von meiner Hand schlecken oder mich auffordern, ihm das Öl auf eine schmerzende Körperstelle aufzutragen. Und das Tier entscheidet, wie lange es die Öle nehmen möchte.

So geben wir ihm ein Stück Selbstbestimmung zurück. Das senkt den Stresslevel, ist gut für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Tieres und stärkt die Mensch-Tier-Beziehung.

Thyra

Aromatherapie – Ätherische Öle, Hydrolate, Trägeröle

Die Aromatherapie bietet vielfältige Möglichkeiten, Gesundheit und Wohlbefinden, auch für unsere Tiere, zu erlangen.

Ätherische Öle werden in Öldrüsen von Pflanzen gebildet und an verschiedenen Stellen innerhalb der Pflanze gelagert. Sie befinden sich in Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen, Rinden oder im Holz.

Sie haben verschiedene Aufgaben, zum Beispiel Insekten zur Bestäubung anzulocken, Schädlinge und Pflanzenfresser fernzuhalten, die Pflanze vor Bakterien und Pilzen zu schützen, der Pflanze zu helfen, Wunden zu schließen (in Baumharzen enthaltene ätherische Öle) oder zu verhindern, dass andere Pflanzen in unmittelbarer Nähe wachsen.

Ätherische Öle werden hauptsächlich durch Wasserdampfdestillation, Extraktion oder Auspressen der Pflanzen oder der Pflanzenteile gewonnen.

Hydrolate entstehen bei der Wasserdampfdestillation von ätherischen Ölen. Sie wirken sehr sanft. Ich verwende sie vor allem, wenn ich ein Gel herstelle.

Trägeröle dienen dazu, Ätherische Öle zu verdünnen und ihre Wirkung zu unterstützen. Besonders beliebt sind Sonnenblumenöl, Johanniskrautöl, Ringelblumenöl oder Hanfsamenöl.

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APA

Diese fünf Säulen bilden ein System, das ungefähr der Aromatherapie entspricht, die Nayana Morag entwickelt hat: Animal PsychAromatica (APA).

APA ist leicht zu verstehen, angenehm anzuwenden und hochwirksam. Es ist für Säugetiere und Vögel geeignet. Besonders schön finde ich, dass APA eine sehr gute Möglichkeit ist, Tieren zu helfen, die sich nicht gern anfassen lassen, weil sie erst wenig gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben (viele Tierschutztiere), gerade völlig unter Stress stehen oder einfach nicht handzahm sind (viele Vögel, Meerschweinchen).

Mit APA muss ich Tieren keine Behandlung aufzwingen, sie kommen zu mir, weil sie neugierig auf die Gerüche der Öle sind. Sie interagieren mit den Ölen, wie es für sie selbst richtig ist. Sie können also nichts falsch machen, es gibt keine Erwartungen, die sie erfüllen müssen. Sie müssen nicht still stehen und irgendeine Behandlung über sich ergehen lassen. Dadurch ist die Atmosphäre entspannt, freundlich und stressfrei – und es duftet auch noch gut.

Und wie sieht das jetzt in der Praxis aus?

Wie funktioniert das jetzt alles zusammen? Was hat Ihr Tier davon, dass ich APA mache? So lange Sie nichts machen, gar nichts. Wenn Sie sich bei mir melden, vereinbaren wir zwei Termine.

Beim ersten Termin, der ungefähr eine Stunde dauert, sehe ich mir Ihr Tier an, gucke, wie es sich bewegt, wie es sich benimmt, mache mir einfach ein Bild von ihm. Und ich stelle dir gefühlte 100 Fragen zum Leben Ihres Tieres. Diese Fragen stehen auf einem Fragebogen – wenn Sie weit weg wohnen oder diesen Fragebogen lieber in Ruhe ausfüllen und über die Fragen und Antworten länger nachdenken möchten, können Sie ihn mir auch einfach ausgefüllt zukommen lassen.

Die Antworten auf die vielen Fragen werte ich dann zu Hause aus. Außerdem stelle ich fest, welches Element das Tier ist, welche Meridiane eine Blockade haben und wähle die passenden Öle für das Tier aus. Auch das dauert mindestens eine Stunde – aber nur für mich.

Beim zweiten Termin zeige ich Ihnen, wie Sie Ihrem Tier die Öle anbieten und erkläre Ihnen, wie Sie die Reaktionen Ihres Tieres deuten. Sie bekommen einen Bericht, in dem ich alles steht, was ich herausgefunden habe, und eine Liste, in die Sie eintragen, wann Sie Ihrem Tier die Öle angeboten haben und wie es reagiert hat. Dieser Termin dauert ungefähr eine viertel Stunde.

In den nächsten bis zu 14 Tagen bieten Sie Ihrem Tier nun ein oder zwei Mal täglich die Öle an, schreiben die Reaktionen auf und melden sich, wenn Ihnen etwas unklar ist. Erklärt dein Tier die Behandlung für beendet, sagen Sie mir Bescheid und ich gucke, ob die Meridiane jetzt ausgeglichen, also die Probleme jetzt gelöst oder wenigstens auf akzeptablem Niveau sind oder ob noch Blockaden bzw. Probleme bestehen, die wir mit weiteren Ölen lösen können.

Ist der Zettel voll, Ihr Tier möchte aber weiterhin die Öle nehmen, gucke ich auch noch mal kurz auf die Meridiane und gebe Ihnen, wenn sich nichts verändert hat, einfach einen weiteren Zettel.

Wenn Ihnen das gefällt und Sie das gern mal ausprobieren möchten, melden Sie sich gern gleich hier.